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Deutliche Worte, feierliche Zeremonie

Gelöbnis für 500 Rekruten - Zahlreiche Angehörige im Wöhrdener Park dabei
Von Werner Hajek

Wöhrden - In feierlicher Zeremonie sind am Donnerstagabend in Wöhrden 500 Rekruten der Bundeswehr darauf verpflichtet worden, „der Bundesrepublik treu zu dienen". Umrahmt von etwa 800 Angehörigen und Schaulustigen legten Wehrpflichtige und Zeitsoldaten aus Heide, Husum und Stadum Gelöbnis beziehungsweise Diensteid ab.

Die Veranstaltung stand im Zeichen der besonderen Partnerschaft zwischen der Heider Lehrgruppe der Luftwaffen-Unteroffizierschule und der Gemeinde Wöhrden. Das hoben Lehrgruppenkommandeur Oberstleutnant Hilmar Kuhn und Bürgermeister Peter Schoof einmütig hervor. Im Jahr der 725-Jahr-Feier der Gemeinde war es das dritte Mal nach 2001, dass Gelöbnis und Vereidigung jm Wöhrdener Park stattfanden.

Neben den 440 Soldaten aus Heide waren diesmal auch nordfriesische Gäste angetreten: 42 Rekruten vom Spezial Pionierbataillon 164 aus Husum und 26 Rekruten des Fernmeldeaufklärungsabschnittes 911 aus Stadum mit ihren Ausbildern und Vorgesetzten.

Entsprechend waren unter den zahlreich erschienenen Ehrengästen nicht nur Dithmarscher. Auch Prominenz aus dem Nachbarkreis zeigte sich, unter anderem der stellvertretende Landrat Jörg Friedrich von Sobbe und die Bürgervorsteherin von Husum, Birgitt Encke.


Besonderer Gast der Feierstunde war der Chef des Luftwaffenamtes, Generalmajor Winfried Gräber. Er warnte in einer sehr politischen Ansprache vor der Bedrohung Europas durch den Terrorismus. Eine politisch erfolgreiche Gegenstrategie sei „allenfalls in Anfängen entwickelt" und müsse über das rein Militärische „weit hinausgehen". Er nannte den weltweiten Kampf für Menschenrechte und für politische und wirtschaftliche Stabilität.

Doch zuvor hatten „Spieß" Oberstabsfeldwebel Hans-Dieter Gröhling und Rekrut Jan Täubert aus Rostock in teils humorvollen Worten deutlich gemacht, dass das Betriebsklima in der Heider Ausbildungs-Truppe stimmt. Gröhling wies auf das soziale Netzwerk hin, das für die jungen Rekruten in der Bundeswehr bereit steht. Es könne aber Elternhaus und Familie nicht ersetzen. Er freue sich deshalb über die zahlreich in Wöhrden anwesenden Angehörigen. Stellvertretend für alle überreichte er der Mutter mit der weitesten Anreise eine Blumenstrauß: Anke Bender aus Landsberg in Bayern.



Für die Rekruten dankte Flieger Täubert von der Heider Unteroffiziersschule für eine „erlebnisorientierte Grundaus bildung mit Spaß und Diszip lin", die bei den jungen Zeitsoldaten die wichtigsten Soldateneigenschaften gefördert habe: „Zusammenhalt und Kameradschaft". Anerkennung für die gekonnt vorgetragene Rede bekam Jan Täubert anschließend nicht nur von seinem „Spieß", sondern auch vom Chef des Luftwaffenamtes, was der junge Mann mit sichtlicher Freude quittierte.

Für eine ganze Anzahl seiner Kameraden war die Feier allerdings schon vor dem Gelöbnis oder vor dem Eid auf die Fahne zu Ende. Der lange Tag und das Wetter forderten ihren Tribut Immer wieder wurden einzelne wegen Kreislaufschwierigkeiten von den Sanitätern aus der Formation geholt Nicht immer soll ein Mangel an körperlicher Fitness schuld gewesen sein. Wie alte Hasen wissen wollten, könne es auch den Durchtrainiertesten treffen.
Doch letztlich verlief der Abend störungsfrei und ohne Probleme, gekonnt umrahmt vom Wehrbereichsmusikkorps. Dessen Leistung bedachten auch die von ihrem eigenen Blasorchester verwöhnten Wöhrdener mit Beifall.
(Quelle: DLZ v. 13.05.2006)