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Wöhrden (mb) Mit einem kostenlosen Seminar in zukunftsweisender Heiztechnik wurden die Gemeindevertreter Wöhrdens bedient. Tagungsort ihrer jüngsten Sitzung war die Firma Scheer Heizsysteme.
Bevor es politisch wurde führte Ingenieur Hartmut Ottenlinger sie und eine große Zahl interessierter Bürger durch die neuen, modernen Fertigungshallen des Betriebes. Mit dem Erweiterungsbau bei Scheer stehen jetzt keine weiteren Gewerbeflächen in Wöhrden mehr zur Verfügung. Auf Antrag der CDU-Fraktion sollte schnellstens die Planung zur Vergrößerung des bestehenden Gewerbegebietes in Angriff genommen werden. Damit lief Uwe Hermann Peters, Fraktionsvorsitzender der CDU, offene Türen ein. Bürgermeister Peter Schoof hat bereits Kontakte aufgenommen mit einer Störaufzucht-Anlage in Mecklenburg-Vorpommern. Der Betrieb sucht nach einem Standort für eine Niederlassung. Als Lebensmittelproduzent würde er, so Schoof. gut in die Struktur des bestehenden Gewerbegebietes passen, und damit auch das Genehmigungsverfahren erleichtern. Noch ist allerdings ungeklärt, ob mit Zuschüssen in der Höhe zu rechnen ist, wie sie sich das Unternehmen vorstellt. Immerhin wurde die Summe von zehn Millionen Euro für den Aufbau genannt
Auf Widerstand stieß der Vorschlag der CDU einen ebenerdigen Anbau an der Turnhalle zu errichten. Dort sollten kommunale Einrichtungen wie zum Beispiel die Bibliothek oder das Bürgermeisterzimmer bürgerfreundlicher und behindertengerecht zugänglich gemacht werden - derzeit sind beide im alten Pastorat untergebracht Bevor gebaut wird, sollen sich die Ausschüsse mit alternativen Lösungsmöglichkeiten befassen, lautet der jetzige einstimmig gefasste Beschluss.
Zu einer Kabbelei kam es zwischen Bürgermeister Schoof und Käte Templin bei der Frage, wer die Veranstaltungen zur 725 Jahr-Feier Wöhrdens im nächsten Jahr organisiert. Schoof wollte einen Festausschuss gründen, in dem die Gemeindevertreter den Kern bilden. Einbezogen werden sollen die Vertreter aller Vereine und Verbände des Ortes. Käte Templin (SPD) fühlte sich dadurch als Kulturausschussvorsitzende brüskiert. Ihrer Ansicht nach fällt die Ausrichtung der Feierlichkeiten in die Kompetenz des Ausschusses. Mit sieben gegen zwei Stimmen und bei einer Enthaltung setzte sich Schoof durch. (Quelle: DLZ v. 01.03.2005) |
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