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Wöhrdener Ortskern wird saniert

Ringstraße soll Einblick in die Geschichte vermitteln - Kosten: 223 000 Euro

Von Anja Petersen

Wöhrden - Im Wöhrdener Ortskern wird derzeit kräftig gebuddelt Die historische Ringstraße erhält wieder eine Pflasterung, die Asphaltdecke wird entfernt.

Auf einem Teilstück soll Einwohnern und Besuchern in Zukunft gezeigt werden, wie Wöhrden vor vielen hundert Jahren aussah Denn immerhin kann die kleine Gemeinde einen der ältesten Ortskerne Dithmarschens ihr Eigen nennen.Mit dem Materialienhaus steht das älteste Gebäude des Kreises in Wöhrden. In Höhe der Mauer am Pastorat wird der Klinker hochkant im Ellenbogenverband aufgebracht so heißt die historische Bauweise. Dafür werden die Klinker verwendet, die unter der jetzigen Schwarzdecke liegen.Auf 1500 Quadratmeter wird Pflaster aufgebracht neben den Klinkersteinen auch Granit (auf 250 Metern am Rand) und Betonpflaster (auf der Fahrbahn), .Das wird ganz hübsch und wertet den historischen Ortskern auf", verspricht Dirk Burmeister, Leiter des Bauamtes Heide Land.

Die Sanierung der Wöhrdener Ringstraße zählt zu den Leitprojekten des Amtes und ist das vorletzte das aus dem Zukunftsprogramm Ländlicher Raum (ZLR) realisiert wird. Das letzte wird die Mehrzweckhalle in Nordhastedt sein. Die Gesamtkosten betragen rund 223. 000 Euro. Davon schießt das Land über das ZLR Programm knapp die Hälfte 103.000 Euro zu, den Rest trägt die Gemeinde.

Seit Anfang Juni arbeitet die Baufirma Schultz aus Brickeln bereits im Wöhrdener Ortskern. „Die Arbeiten haben gut angefangen", ist Burmeister zu frieden. Der starke Regen könne allerdings zu Verzögerungen führen. Laut Vertrag soll die Maßnahme bis zum Schulende Ende August beendet sein. Regnet es allerdings weiter so viel, wird sich dieser Termin nichthalten lassen. „Wir wollen schnellstmöglich vorankommen, aber auch gute Arbeit erhalten", sagt Burmeister.

Die Einwohner seien im Vorwege ausführlich über die Maßnahmen informiert worden, die Baufirma versuche, Behinderungen so gering wie möglich zu halten. Die Arbeiten werden in Absprache mit dem Landesamt für Denkmalpflege ausgeführt. Zu Beginn wurde eine Beweissicherung der Häuser vorgenommen. Außerdem dürfen nur leichte Baugeräte zum Einsatz kommen, damit umliegende Gebäude nicht beschädigt werden oder es gar zu Abrutschungen der Wurth kommt.
(Quelle: DLZ v. 14.07.2007)