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Schnelle Wehr verhindert Kuh Tragödie

Hochwöhrden: Riesige, schwarze Rauchwolke ließ das Schlimmste befürchten

Von Sönke Dwenger

Hochwöhrden -
Dank des flotten Eingreifens der Dorffeuerwehr und weil der scharfe Wind günstig stand, ist gestern Abend in Hochwöhrden ein Großfeuer verhindert worden.



So schnell kann es gehen: Während Vater Uwe Lorentz schon am Melken war, musste Sohn Michael noch fix etwas im riesigen Laufstall reparieren. Dabei kam auch die Flex. also der Winkelschleifer, zum Einsatz. Am Ende kratzte der Junior den Abfall zusammen und schmiss alles vors Stalltor neben die Silo Reifen.

Wenig später, gegen 17.15 Uhr, saß Michael Lorentz dann auf dem Trecker, um Maissilage für die 280 Kühe zu holen. Plötzlich sah er das Malheur: Hinter dem Stall stieg dicker, schwarzer Rauch in den klaren Abendhimmel, was auch viele Men sehen aus den umliegenden Dörfern und vorbeifahrende Autofahrer gesehen haben. Ein großer Stapel Altreifen, die vom angebrochenen Silo stammten und in der Hof Ecke abgelegt worden waren, stand in Flammen.



Mit dem Kuhstallschlauch versuchten Vater und Sohn, die Flammen zu löschen. Doch Uwe Lorentz merkte schnell: „Da kommen wir nicht gegen an: ich ruf lieber die Feuerwehr." Es hatte sich schon eine gewaltige Hitze entwickelt, erzählt Uwe Lorentz, der erst Stunden später, als alles vorbei ist, so richtig merkt, an welcher Tragödie er vorbeigeschlittert ist.

Ruck, zuck startete die komplette Wöhrdener Wehr den Schnellangriff. Einige Balken hatten schon Feuer gefangen. „Auch im Stall loderte es", berichtet Gruppenführer Olaf Fechner. Vorsorglich hatte die Einsatzleitstelle auch die Wehren aus Ketelsbüttel und Lohe Rickelshof in Marsch gesetzt, so dass insgesamt gut 40 Feuerwehrleute vor Ort waren.

Die Loher führten Wasser aus einem Kanal nach. „Der Wind hat uns geholfen", konnte Fechner aufatmen. Uwe Lorentz will es sich nicht ausmalen: „Was für ein Fiasko, wenn die 280 Kühe obdachlos geworden wären. Man weiß gar nicht, wo man die alle melken sollte."

Und das ausgerechnet jetzt, wo doch das Milchgeld den Bauern so fröhlich stimmt...
(Quelle: DLZ v. 20.09.2007)